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Demokratie anders Denken

Was läuft falsch in unserer Demokratie und was müsste man ändern?

Die Antwort darauf ist sehr Vielschichtig und lässt sich wahrscheinlich nie vollständig beantworten. Daher ist die folgende Liste bei weitem nicht Vollständig und kratzt gerade einmal an der Spitze, aber es wären zumindest Schritte in die richtige Richtung.

Demokratie im römischen und griechischen Recht

  römisch griechisch
Rolle des Staates

Staat schützt Eigentum des Bürgers

Staat ist Eigentum des Bürgers

Rolle des Eigentums

Heiligung des Eigentums

Eigentum verpflichtet

Rechtsposition

Unterscheidung zwischen Eigentum und Besitz, welcher kaum Rechte hatte

Gleiche Rechtsposition für Schuldner (Eigentümer) und Gläubiger (Besitzer)

Sozialverhalten

weniger Sozial

eher sozial

Humankapital

Sklaven -> niedriges Ansehen von Humankapital, auch vor dem Gesetz

Der Mensch an sich ist das höchste Gut

Eigentum

Inanspruchnahme Herrenloser Güter (Land, Bodenschätze, ...)

Gemeineigentum von existenziellen Ressourcen

Wertschöpfung

Erbfähigkeit von Urkunden (Rechten) höchste Wertschöpfung

Wertschöpfung nur aus Arbeit -> alle an der Produktion beteiligten sind Gleichberechtigt

 

Grundlage der heutigen globalen Rechtsordnung

 

Vermögenszuwächse gingen im römischem Recht und folgenden Rechtssystem einzig auf das (Geld-)Kapital, dies ermöglichte u.a.:

  • Reichtums- und Machtanhäufung der katholischen Kirche
  • Expansion  des Heiligen römischen Reiches im Mittelalter
  • Vertreibung der Indianer, von ihrem grundbuchlosen Land
  • Wirken der Bill of Rights zum Hauptschutz des Privateigentums
  • Ausbreitung der auf Sklaverei beruhenden Kolonialreiche

Selbst unser heutiges BGB ist vom römischem Recht geprägt. Wo kein Haben ist, ist auch kein Sagen,

Die Ungleichheit der Vermögensverteilung in der Gesellschaft entspricht also weitgehend jahrhundertealtem, interessenbedingten Rechtsdefiziten, welche immer das Kapital, aber nur selten den Menschen schützen.

(Quelle Daniela Dahn: Wir sind der Staat!)

2 Kreuze in 4 Jahren

Was die meisten unter Demokratie verstehen ist für für andere nur der blanke Hohn. Schon der Zeitraum ist viel zu lang gewählt um das Volk an kurzfristige Geopolitische Änderungen Mitentscheiden zu lassen. Wer hätte 1988 mit dem Mauerfall gerechnet oder vor Fukushima mit einem Deutschen Atomausstieg? Neben Richtungswechsel um 180° sind falsche Wahlversprechen an der Tagesordnung und nur zum Stimmenfang da.

Die Direktwahl ist an sich keine schlechte Sache. Doch wenn von den 5 Kandidaten einem 3 Kompetent erscheinen, wird wahrscheinlich der Gegenkandidat, mit der geringsten Kongruenz aus dem eigenem Lager, das Rennen mit 30% machen. Auch wenn meine drei Favoriten zusammen 60%, jeweils aber nur 15-25%, erhalten haben.

Die Wahl der Partei ist dabei auch nicht vielversprechender. Angefangen mit der 5% - Hürde, welche eine Stimme an eine zu kleine Partei direkt in den Papierkorb befördert. Außerdem hat jede Partei ein Gesamtkonzept, wobei nur ein Bruchteil mit dem Kernthema der Partei zutun hat und die Chancen damit 50/50 stehen, dass meine Meinung vertreten wird oder nicht. Was dabei Nebenthemen sind ist von Partei zu Partei unterschiedlich.

Kurz, man sollte Personen und Themen einzeln Bewerten können und das auch zu einem Moment des Umbruchs und nicht nur ein Jahr davor.

Wer trifft Entscheidungen?

Unsere Politiker treffen alle Entscheidungen, aber in wessen Interesse? Dem des Volkes? Vielmehr desjenigen, der für den sofortigen Rausschmiss sorgen kann und dazu ist nur die Partei in der Lage. Bereits ein kleiner Aufschrei in der Bevölkerung kann ausreichen, sofern man für seine Partei unbequem geworden ist, aber auch ein großer Skandal kann Politiker kalt lassen, wenn die Partei hinter ihm steht.

Wessen Interesse vertritt nun die Partei. Zum einen die Wähler, auch wenn diese immer unbedeutender werden, sofern die Stammwählerschaft weiterhin wählt und die der anderen sinkt. Dies kann natürlich auch schief gehen, wie man an der FDP aktuell gut sehen kann. Die Mitglieder sind zwar nicht unbedeutend, nehmen aber mit zunehmender Größe der Partei an Bedeutung ab. Bleiben die Lobbyisten, welche mit Spenden die Parteikassen füllen und den nächsten Wahlkampf finanzieren und somit auch Wählerstimmen einbringen.

Sofern also das Volk noch ein Mindestmaß an Vertrauen in eine Partei und deren Politiker steckt, werden diese sich immer für das Kapital entscheiden. Sollte dieses Spiel einmal zu weit getrieben worden sein, fällt ein Bauernopfer im goldenem Fallschirm in eine private Firma. Die Innerparteilichen Strukturen sind dabei so verflochten, dass Störenfriede bereits früh aussortiert werden.

Die einzige Möglichkeit des Volkes ist hier eine Null - Toleranzgrenze für Politiker zu verlangen und sämtliche Einnahmen von Politikern und Parteien öffentlich zu machen. Konkrete Möglichkeiten dazu unter Konzepte und der Plattform “Stimme für das Volk”.

Unabhängigkeit und Macht der Medien

Egal ob Bertelsmann, ProSiebenSat.1 Media, RTL Group oder der Axel Springer Verlag, eine unabhängige und überparteiliche Berichterstattung sieht anders aus. Alle haben sie, direkt oder indirekt, gute Beziehungen zu den “Mächtigen” aus Wirtschaft und Politik. Frei nach dem Motto: “Man kennt sich, man hilft sich”.

Von Unabhängigkeit kann daher kaum die Rede sein, denn was der Vorstand nicht will, druckt er nicht. Jeder einzelne Artikel wird Gegen gelesen und auch mal Zensiert. Dies kann im Sinne der Bevölkerung sein, muss aber nicht...

Das der Ursprungsartikel, den Journalisten, Kameramänner, Kommentatoren und Cutter dabei noch der Realität entsprochen hat, ist eher unwahrscheinlich. Jedes Medienereignis ist von Natur aus, nur ein Zerrbild der Realität. Selbst Informationen aus erster Hand können bereits an persönliche Interessen angepasst sein. Auch Polizei und ähnliche Quellen, sind dabei selbst auf verzerrte Darstellungen getroffen und mussten sich ein eigenes Bild von den Zusammenhängen machen. Zum Schluss fließen natürlich auch immer die Interessen der Medien mit ein und runden das ganze zum fertigen “Medienereignis”, was dem Medienkonsument vorgesetzt wird. Der Unterschied, zum wirklichem Ereignis ist also mehr oder weniger Groß, vor allem im Bereich der Propaganda wo die Beziehung sehr lose ist oder gar ins Gegenteil verkehrt wurde.

Bsp.: Bild - Zeitung - Implizite Wahlwerbung für die Unionsparteien

Eine Studie des Kommunikationswissenschaftler Frank Brettschn

eider  und der Politikwissenschaftlerin Bettina Wagner zur Berichterstattung über die Bundestagswahl 2002 belegt eine implizite Wahlwerbung für die Unionsparteien und Edmund Stoiber, obwohl sich die Bild-Zeitung als “überparteilich” bezeichnet und eine explizite Wahlempfehlung der Financial Times Deutschland verurteilte. Über die SPD und Gerhard Schröder berichtete die Zeitung  häufiger und negativer, ließ Unions-Politiker häufiger kommentieren und  stellte die Themen der Unionsparteien in den Mittelpunkt ihrer  Berichterstattung. Auch bei der Bundestagswahl 2005 machte die Zeitung implizite Wahlwerbung für die Unionsparteien und Angela Merkel.

 

Quelle: Wikipedia (Frank Brettschneider, Bettina Wagner: “And the winner should be ...” Explizite und implizite Wahlempfehlungen in der Bild-Zeitung und der Sun. In: Barbara Pfetsch, Silke Adam: Massenmedien als politische Akteure, 2007, ISBN 978-3-531-15473-2, S. 225 - 244; Bettina Wagner: “Bild unabhängig, Überparteilich”. In: Oskar Niedermayer et al.: Die Bundestagswahl 2005: Analysen des Wahlkampfes und der Wahlergebnisse, 2005, ISBN 3-531-15350-1, S. 145 - 170.)

Sämtliche Zeitungsartikel, Nachrichtenbeiträge und Internetseiten haben immer eine Grundmeinung und vertreten diese mehr oder weniger offensichtlich. Sie alle sind Meinungsmacher und nutzen diese Macht auch. Diese Seite nimmt sich davon natürlich nicht aus, aber im Gegensatz zu den anderen geben wir dies offen zu und versuchen zum Nachdenken anzuregen.

Zivilkapitalismus

Wenn man den Begriff des Kapitalismus auf den kleinsten Nenner herunter bricht, bleibt ein einfaches Streben nach Macht und Einfluss von unterschiedlichen Gruppen durch den Einsatz derselben. Das Kapital kann dabei unterschiedliche Formen annehmen (zum Beispiel Geld oder Beziehungen) und wird eingesetzt sich selbst zu vermehren. Die Gesellschaft Unterwirft sich dabei diesem Kapital.

Nach dieser Definition war und ist jede Herrschafts- und Gesellschaftsform eine Art des Kapitalismus, inklusive Feudalismus (Kapital entspricht hier dem Boden und der Rechtssprechung) und jede praktizierte Form des Kommunismus, was unter anderem an der Globalisierung liegen dürfte. Speziell der Stalinismus baut darauf auf die gewonnene Macht zu halten und zu mehren, hier ist das am stärksten eingesetzte Kapital vor allem Gewalt. Versuche dem Kapital die Macht zu entreißen, weil eine relativ kleine Elite die Bevölkerung ausnutzt um sein eigenes Kapital zu vermehren gab es dabei schon zur genüge. Bauernkriege, die Französische Revolution und die Arbeiteraufstände unter Marx und Engels bilden nur die Spitze des Eisberges.

Zivilkapitalismus ist hierbei der Mittelweg zwischen Geldkapitalismus und dem aus unserer Sicht Utopischem Kommunismus. Er gibt der gesamten Bevölkerung die Freiheit, alle Entscheidungen eigenverantwortlich zu treffen. Das fängt nicht erst bei der Tätigkeitswahl an und endet hinter der Förderung für einen selbst wichtiger Projekte. Dies ist nur Möglich wenn auf Zwänge (Sanktionen) und Lockmittel (Subventionen) soweit wie möglich verzichtet wird (Abschaffung von “Zuckerbrot und Peitsche). Da diese nur dazu führen, die Strafen zu umgehen und das “Zuckerbrot” zu Ergaunern, dem System also doppelt zu schaden. Der “freie Markt” ist in unserem heutigem Industriekapitalismus nicht möglich, weil das Kapital (Macht und Einfluss, nicht nur Geld) zu ungleichmäßig verteilt ist und sich weiter konzentriert. Es begünstigt somit die Entstehung von Monopolen, vor allem auf dem Arbeitsmarkt wo der Arbeitgeber, an den Arbeitnehmer fast beliebige Forderungen stellen kann. Die aktuellen versuche zur Steuerung des Marktes, sorgen dabei nur zur Bildung von “Blasen”, welche die regelmäßigen Finanzkrisen nur begünstigen und zur Bewahrung der Macht von Politikern und Managern da sind.

Ein freier (Arbeits-) Markt auf Augenhöhe aller Beteiligter, ist dabei unabdingbar für einen Zivilkapitalismus und steht im direktem Zusammenhang. Dies ist wiederum ist nur möglich, wenn der Mensch (das Humankapital) das höchste Gut ist und seine Existenzgrundlage Bedingungslos abgedeckt ist. In unserer heutigen Überflussgesellschaft bedeutet das nichts anderes als ein Leben über der Armutsgrenze, unabhängig von Arbeit oder Stand und ermöglicht damit allen:

  • wo und für wen sie Arbeiten
  • was für Produkte sie kaufen (Qualität, wo und unter welchen Bedingungen hergestellt)
  • freie Meinungsbildung über Freizeit und Zukunftssorgen

Geldadel

Wer in unserer Gesellschaft noch der Meinung ist, dass Leistung belohnt wird, hier ein paar Beispiele:

  • Helmut von Finck

Helmut von Finck (* 12. März 1959) ist ein deutscher Bankierssohn und Gestütbesitzer.

Helmut von Finck ist das jüngste Kind des Großgrundbesitzers und Bankiers August von Finck (1898–1980) und dessen zweiter Ehefrau, der Ärztin Gerda von Finck, geb. Mau. Bereits früh ging er schulisch und beruflich eigene Wege. So war er an einer Diskothek in München beteiligt. Anfang der 1980er Jahre war er Anhänger von Bhagwan und lebte 1983 im US-Sektendomizil Rajneeshpuram in Oregon. Seit einigen Jahren betreibt er das 1970 gegründete Gestüt Park Wiedingen, das bei Soltau im Zentrum der Lüneburger Heide liegt. Mit 80 Hektar Gesamtfläche handelt es sich um einen der führenden Rennställe Deutschlands.

Im Jahr 1985 hatte Finck gegen eine Abfindung in Höhe von 65 Millionen DM auf sein väterliches Erbe verzichtet. Seit 2009 versucht er vor Gericht, den damals geschlossenen Erbverzichtsvertrag für nichtig erklären zu lassen. Auch sein Sohn Nino ist bei dem Verfahren beteiligt. Nino von Finck ist gemäß einer Nacherbschaftsklausel im Testament seines Großvaters Erbe von einem Drittel des Vermögens.

Quelle Wikipedia

Bei klarem Verstand hätte er niemals auf soviel verzichtet. Er beansprucht 1/3 des Finck`schen Familienvermögens. Insgesamt bis zu 10Mrd. Euro.

Zitat FAZ

Kurz gesagt: Drogensüchtig, Sekten-hörig, nicht Geschäftsfähig und ein Vermögen, dass seiner Dynastie noch Jahrtausende das Arbeiten ersparen kann.

  • Friede Springer - vom Kindermädchen zur Milliardärin

In Springers Elternhaus wurde Friesisch gesprochen. Sie gehört der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche an. Die Tochter eines Gärtnermeisters und einer Hauswirtschaftsleiterin hatte eine Lehre als Hotelkauffrau abgebrochen, bevor sie ab 1965 als Kindermädchen im Hause Springer in Hamburg-Blankenese Anstellung fand. Noch während Axel Springer mit seiner vierten Frau Helga verheiratet war, wurde sie seine Geliebte. 1978 wurde sie Springers fünfte Ehefrau.

Quelle Wikipedia

Die klügsten Frauen wissen halt, dass harte Arbeit alleine für wirklich große Sprünge nicht ausreicht. Da heiratet man schon mal einen 30 Jahre älteren Herr, der einen das eigene Unternehmen und das dazu nötige Wissen vermacht.

  • Elisabeth "Liz" Mohn - Vom Callcenter an die Verlagsspitze

Zunächst begann Liz Mohn eine Ausbildung als Zahnarzthelferin. Später arbeitete sie als Telefonistin im Bertelsmann-Konzern, bevor sie eine der Geliebten Reinhard Mohns wurde. 1963 ging sie eine Scheinehe mit dem Bertelsmann-Kinderbuchlektor Joachim Scholz ein und wurde erst 1982 Mohns zweite Ehefrau. Reinhard und Liz Mohn haben drei gemeinsame Kinder, die lange Zeit Joachim Scholz zugeschrieben wurden: Brigitte Mohn, Christoph Mohn und Andreas Mohn.

Während sich Reinhard Mohn bis zu seinem Tod 2009 langsam aus dem aktiven Geschäftsleben zurückzog, wuchs Liz Mohn eine immer wichtigere Rolle in der Gesellschafterversammlung der Bertelsmann Verwaltungsgesellschaft (BVG) und der Bertelsmann Stiftung zu, die 77,6 % des Aktienkapitals der Bertelsmann SE & Co. KGaA kontrolliert. Im Vorstand der Bertelsmann Stiftung verantwortet sie offiziell den Bereich Kultur. Der Tagesspiegel kritisiert, dass Liz Mohn tatsächlich sowohl in der Bertelsmann Stiftung, als auch in der Bertelsmann AG „das Sagen habe“ und ihre daraus entstehende Macht nutze, um die Politik nach ihren Vorstellungen zu beeinflussen. Nach dem Tod ihres Mannes im Oktober 2009 könnte Liz Mohn nach Angaben von Bertelsmann-Aufsichtsratschef Gunter Thielen ihren Einfluss im Unternehmen weiter ausbauen, da sie entsprechend der Nachfolgeregelung ihres Mannes bis zum Alter von 75 Jahren Vorsitzende der BVG und Sprecherin der Familie bleiben soll und zudem die Vetorechte von Reinhard Mohn auf Liz Mohn übertragen wurden.

Quelle Wikipedia

Dem wäre wohl nichts mehr hinzuzufügen...

  • Susanne Klatten - mutige Unternehmerin?

Susanne Klatten ist die Tochter Herbert Quandts und seiner dritten Frau Johanna. Nach dem Tod ihres Vaters erbte sie im Jahr 1982 zusammen mit ihrer Mutter und ihrem Bruder Stefan sein Vermögen, darunter Anteile an BMW.

Nach dem Abitur am Kaiserin-Friedrich-Gymnasium in Bad Homburg absolvierte Susanne Klatten von 1981 bis 1983 eine Ausbildung zur Werbekauffrau bei der Agentur Young & Rubicam in Frankfurt am Main. Anschließend studierte sie Betriebswirtschaftslehre an der University of Buckingham in England. Nach einem Praktikum bei der Deutschen Bank AG und einem MBA-Studium am IMD im schweizerischen Lausanne absolvierte sie unter dem Pseudonym Susanne Kant ein weiteres Praktikum im BMW-Werk Regensburg. Dort lernte sie ihren späteren Ehemann Jan Klatten, Bruder des Wirtschafts- und Medienmanagers Werner E. Klatten, kennen. Zusammen haben sie drei Kinder und leben in München.

Seit 2004 ist Susanne Klatten Ehrensenatorin der Technischen Universität München und seit 2005 Mitglied in deren Hochschulrat. Im Jahr 2009 stiftete sie dieser Universität rund 10 Millionen Euro zur Errichtung des Susanne-Klatten-Stiftungslehrstuhls für Empirische Bildungsforschung an der TUM School of Education.

Klatten erhielt 2005 das Bundesverdienstkreuz am Bande und 2007 den Bayerischen Verdienstorden.

Sie gehört zu den größten Parteispendern der CDU und der FDP.

In den Jahren 2007 und 2008 wurde Susanne Klatten, nach einer sexuellen Affäre, Opfer eines Erpressungsversuchs. Der Hauptbeschuldigte Helg Sgarbi wurde am 9. März 2009 vom Landgericht München I wegen gewerbsmäßigem Betrugs und versuchter gewerbsmäßiger Erpressung zu einer Freiheitsstrafe von sechs Jahren verurteilt.

Quelle Wikipedia

Erbmilliardärin bekommt Bundesverdienstkreuz am Bande und 2007 den Bayerischen Verdienstorden, weil sie unverschuldet Milliarden geerbt hat...

In ihren Liebhaber hat sie nebenbei bemerkt, 7,5Mio.€ investiert. Übergabe in Bar, in einer Tiefgarage. Die Portokasse machts möglich.

  • Maria-Elisabeth Schaeffler - Die zweifache Studienabbrecherin

Aufgewachsen seit ihrem vierten Lebensjahr in Wien, begann sie nach der Matura 1960 ein Medizinstudium an der Medizinischen Universität Wien. Als sie den 24 Jahre älteren Georg Schaeffler kennenlernte, der zusammen mit seinem Bruder Wilhelm 1946 in Herzogenaurach die Industrie-GmbH (sic!) (dann „INA Wälzlager Schaeffler oHG“, „INA Schaeffler KG“, „Schaeffler KG“, „Schaeffler GmbH“ und jetzt „Schaeffler AG“ als Konzernbündelung für Schaeffler Technologies AG & Co. KG, FAG, LuK und die weiteren Landesgesellschaften in Nord- und Südamerika und Asien) gegründet hatte, brach sie das Studium nach dem Physikum im 6. Semester ab. 1963 heiratete sie ihn und zog nach Herzogenaurach. Danach begann sie für kurze Zeit ein Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Universität Erlangen-Nürnberg, das sie jedoch ebenfalls nicht abschloss.

Schaeffler und ihr Sohn Georg F. W. Schaeffler, der sich jedoch bis 2008 aus dem Tagesgeschäft fernhielt und als Wirtschaftsanwalt in Dallas/USA tätig war, sind seit dem Tod Georg Schaefflers im August 1996 die alleinigen Gesellschafter der Schaeffler Gruppe, die mit ca. 70.000 Mitarbeitern weltweit und einem Umsatz von etwa 7,3 Milliarden Euro (2009) eines der 50 größten Unternehmen Deutschlands ist. Maria-Elisabeth Schaeffler ist Vorsitzende des von ihr nach dem Tod ihres Mannes gegründeten Beirats des Unternehmens.

In der Liste der reichsten Deutschen 2007 des Manager-Magazins stand sie an 22. Stelle. Das Netto-Privatvermögen von Maria-Elisabeth und Georg F. W. Schaeffler wurde auf zusammen etwa 4,85 Milliarden Euro taxiert. Auf der Liste der reichsten Österreicher des österreichischen Wirtschaftsmagazins trend stand die Familie Schaeffler 2007 auf Platz drei, 2008 sind sie mit einem geschätzten Vermögen von 4,1 Milliarden Euro auf Platz vier zu finden. Auf der Liste der Reichsten weltweit des Forbes Magazine wurden Mutter und Sohn 2007 mit einem geschätzten Vermögen von 8,7 Milliarden US-Dollar auf Platz 78 geführt, 2008 stehen sie mit geschätzten 8,5 Milliarden Dollar auf Platz 104. Im Oktober 2009 führte das Manager Magazin Maria-Elisabeth Schaeffler auf dem 260. Platz. Sie habe im Zuge der Mehrheitsübernahme der Continental AG 92,4 Prozent ihres Vermögens verloren.

In der Forbes-Liste der reichsten Menschen weltweit wird sie zusammen mit ihrem Sohn Georg im Jahr 2011 mit einem geschätzten Vermögen von 9,8 Milliarden US-Dollar auf Platz 89 weltweit und Platz 7 in Deutschland geführt.

In der aktuellen Forbes-Liste 2013 wird sie mit einem Vermögen von ca. 2,2 Milliarden US-Dollar auf Platz 670 der reichsten Menschen weltweit geführt und auf Platz 44 in Deutschland.

Das Magazin Bilanz, schätzt sie 2014 mit einem Vermögen von 21,5 Milliarden Euro als die reichste Deutsche.

Sie ist seit 2007 Mitglied des Hochschulrats der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Seit April 2008 ist sie Mitglied im Aufsichtsrat der Österreichische Industrieholding AG (ÖIAG)[11] und seit Februar 2009 im Aufsichtsrat der Continental AG.

Maria-Elisabeth Schaeffler hat sowohl die österreichische als auch die deutsche Staatsbürgerschaft.

Im Zusammenhang mit Diskussionen zu möglichen deutschen Staatshilfen für ihr Unternehmen kam Kritik auf an ihrem öffentlichen Auftreten. Im August 2009 erzielte die Schaeffler Gruppe mit ihren Banken eine Refinanzierung, in der Staatshilfe keine Rolle gespielt haben soll.

Im August 2014 heiratete Maria-Elisabeth Schaeffler den früheren Präsidenten des BDI, Jürgen Thumann, in Kitzbühel.

Auszeichnungen

  • 2001: Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland
  • 2003: Bayerischer Verdienstorden
  • 2007: Verdienstkreuz I. Klasse der Bundesrepublik Deutschland
  • 2007: Großes Silbernes Ehrenzeichen mit dem Stern für Verdienste um die Republik Österreich
  • 2011: Großer Tiroler Adler-Orden

Quelle Wikipedia

Es ist egal, ob sich ihr Vermögen nun um 2,2 Milliarden US-Doller oder gar um 21,5 Milliarden Euro handelt, ein gutes Beispiel für unsere Leistungsgesellschaft gibt sie allemal ab. Daher schließlich auch ihre Ehrungen.

  • Heidi Horten - weiblich, ledig, reich

Heidi Horten war mit dem Unternehmer Helmut Horten verheiratet. Sie lernte ihn im Jahr 1964 in einer Bar in Velden am Wörther See kennen. Zur Hochzeit im Jahr 1966 schenkte Helmut Horten seiner Frau den Blauen Wittelsbacher, einen Diamanten aus dem Kronjuwelenschatz Bayerns. Als ihr Mann 1987 verstarb, erbte Heidi Horten das gesamte Vermögen. 1994 heiratete Horten den französischen Blumengroßhändler Jean-Marc Charmat. Die Ehe wurde im Jahr 1998 wieder geschieden.

Heidi Horten lebt in Kärnten und ist Mäzenin sowie seit 2010 Ehrenpräsidentin des EC KAC. Sie ist Eignerin der Carinthia VII, einer der größten Privatyachten der Welt.

Vermögen

Horten liegt im Jahr 2011 mit einem geschätzten Vermögen von 3,2 Mrd. Dollar auf Rang 358 der Forbes-Liste. Auf der Liste der reichsten Österreicher nimmt sie damit Platz 4 ein.

Quelle Wikipedia

So einfach kann man sich als 19-jährige in einer Bar, einen 32 Jahre älteren Großunternehmer Angeln und damit für seine Kinder und Kindeskinder Aussorgen. Schade wer das Zeitfenster verpasst...

  • Gloria von Thurn und Taxis - die katholische Punkerfürstin

Gloria von Thurn und Taxis ist die jüngste Tochter von Joachim Graf von Schönburg-Glauchau (1929–1998) und dessen erster Ehefrau Beatrix Gräfin Széchényi von Sárvár und Felsovidék (* 1930). Sie hat vier Geschwister; ihr jüngster Bruder ist der Journalist Alexander Graf von Schönburg-Glauchau.

Ihr Vater war Journalist und arbeitete als Auslandskorrespondent für einen Rundfunksender. Als er das Angebot erhielt, nach Afrika zu gehen, nahm er seine Frau und seine beiden Töchter mit. So wuchs Gloria erst in Togo und später in Somalia auf. In Afrika besuchte sie gemeinsam mit ihrer Schwester Maya Benediktinerinnenschulen. 1970 kehrte die Familie nach Deutschland zurück. Gloria besuchte zunächst das Konrad-Adenauer-Gymnasium in Meckenheim, anschließend war sie Schülerin im Mädcheninternat Kloster Wald in der Nähe des Bodensees.

1979 begegnete sie erstmals Johannes von Thurn und Taxis (1926–1990), dem späteren 11. Oberhaupt des Hauses Thurn und Taxis, im Münchner Lokal Café Reitschule in Schwabing. Die beiden heirateten am 31. Mai 1980 in Regensburg. Aus der Ehe gingen drei Kinder hervor:

  • Maria Theresia von Thurn und Taxis (* 28. November 1980)
  • Elisabeth von Thurn und Taxis (* 24. März 1982)
  • Albert Maria Lamoral Miguel Johannes Gabriel (* 24. Juni 1983)

Nach der Geburt ihres ersten Kindes wurde Gloria von Thurn und Taxis durch ihr Party-Leben bekannt. Dabei stand ihre zum Teil außergewöhnliche Kleidung und Frisur im Fokus der Boulevardmedien. In der Presse fanden sich Schlagzeilen wie etwa „Bayerns Gloria“, „Punker-Fürstin“, „Pop-Aristokratin“, „Prinzessin TNT“ oder „Jet-Set-Darling“.

1982 erkrankte ihr Mann schwer. Acht Jahre später starb er nach einer Herztransplantation. Kurz vor seinem Tod am 14. Dezember 1990 erteilte er ihr Generalvollmacht, und sie engagierte Fachleute (unter anderem Nicolas Hayek), mit deren Hilfe sie das Familienunternehmen, das diverse Privatbanken, zahllose Immobilien, Industriebeteiligungen sowie eine Brauerei umfasste, sanierte. Um die Erbschaftsteuer in Höhe von rund 45 Millionen DM zahlen zu können, ließ sie 1992 einen Teil des Erbes beim Auktionshaus Sotheby’s versteigern.

1998 öffnete der Freistaat Bayern in einer Liegenschaft des Familienbesitzes, dem Schloss St. Emmeram, die Fürstliche Schatzkammer Thurn und Taxis, eine Zweigstelle des Bayerischen Nationalmuseums. Die repräsentativen Räume des Schlossmuseums, die Reithalle und das Refektorium werden für große Veranstaltungen genutzt.

Als Wahlfrau der CSU war sie 2004 Mitglied der 12. Bundesversammlung zur Wahl des deutschen Bundespräsidenten.

Gloria von Thurn und Taxis bekennt sich seit 1995 öffentlich zum katholischen Glauben. Sie ist Präfektin der 2006 von ihr in Anlehnung an die Marianische Männer-Congregation Regensburg initiierten Gebetsgruppe Marianische Frauencongregation „Mariä Verkündigung“ Regensburg (MFC), auf deren Website bis November 2012 das rechtsextreme und antisemitische Blog kreuz.net verlinkt war. Gloria von Thurn und Taxis ist Mitglied des Stiftungsrates der Lebensrechtsbewegung Stiftung Ja zum Leben und engagiert sich bei der Bayerischen Stiftung Hospiz. Sie ist Kuratoriumsmitglied des konservativen Forums Deutscher Katholiken.

Medienpräsenz

Ihre wohl bekannteste Äußerung stammt aus der Talkshow Friedman vom 9. Mai 2001: „Afrika hat Probleme nicht wegen fehlender Verhütung. Da sterben die Leute an AIDS, weil sie zu viel schnackseln. Der Schwarze schnackselt gerne.“ Im September 2008 äußerte sie in einem Interview mit der Bild am Sonntag: „Die Afrikaner sind mitnichten anders drauf als wir. Dass die mehr schnackseln, hat mit den klimatischen Bedingungen da unten zu tun“, da diese wegen des warmen Klimas weniger Kleidung tragen. Dies und die größere Bevölkerung sind, ihrer Meinung nach, die hauptsächlichen Gründe, warum es in Afrika wesentlich mehr AIDS-Kranke gäbe. Die Erfolge in der AIDS-Prävention in Uganda würden auf einer konzertierten Aktion aller nichtstaatlichen und staatlichen Stellen mit tatkräftiger Unterstützung des Präsidenten und der Vermittlung der ABC-Regel (Enthaltsamkeit, (HIV-Test), Treue, Kondome) basieren, wobei die Kirchen nach Bartholomäus Grill nur als Teil der Gesamtaktion beteiligt waren und trotz Propagierung von Kondomen mitgemacht hatten. Gloria von Thurn und Taxis verbucht die Erfolge vor allem für die Kirche, die zusammen mit dem Staat eine Treuekampagne gestartet habe und den Menschen wieder den Wert der Familie beigebracht hätten. Nur dieses schütze gegen HIV/AIDS, Kondome dagegen nicht. Ihre Medienpräsenz ging nach diesem Vorgang zunächst zurück.

Quelle Wikipedia

Man kann ihr zumindest nicht vorwerfen, dass sie ihren 34 Jahre älteren Mann des Titels wegen geheiratet hat. Zumindest hatte sie ja schon einen. Sein Grund jedenfalls, wird die 6 Monate später zur Welt gekommene Tochter sein. Wenn schon kein Abitur, so hat sie doch wenigstens ihre Hausaufgaben gemacht.

  • Ursula Piëch - Vom Kindermädchen zum Auto-Boss

Ursula Plasser erlernte den Beruf der Kindergärtnerin und Horterzieherin mit zusätzlichem Prüfungsfach Wirtschaft und Recht. Mit 25 Jahren leitete sie einen Kindergarten, als sie sich 1982 auf ein Inserat von Ferdinand Piëchs damaliger Lebensgefährtin Marlene Porsche meldete, die eine Gouvernante suchte. Im September 1984 heiratete Ursula Plasser Ferdinand Piëch. Ihr Ehename ist Piëch. Aus dieser Ehe gingen drei gemeinsame Kinder hervor, aus früheren Verbindungen hat Ferdinand Piëch neun weitere Kinder.

Schon seit 2001 hat Ursula Piëch Einfluss auf die Geschicke der Volkswagen AG. Sie ist Stellvertreterin ihres Mannes im Stiftungsrat der zwei Privatstiftungen, in die er seine Unternehmensbeteiligungen eingebracht hat. 2010 bestimmte Ferdinand Piëch sie testamentarisch zu seiner zukünftigen Nachfolgerin. Auf der Hauptversammlung vom 19. April 2012 wurde Ursula Piëch in den Aufsichtsrat der Volkswagen AG gewählt. Sie ersetzte damit auf der Kapitalseite TUI-Chef Michael Frenzel.

Quelle Wikipedia

Verwunderlich ist hier nur, dass selbst Focus online in einem Artikel die passende Überschrift "Vom Kindermädchen zum Auto-Boss" gefunden hat und (zu Recht) nach Qualifikationen fragt.

GG Art. 20

Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.

(Hervorhebung durch die Redaktion)

Die Voraussetzung für Volksentscheide wurde also bereits von unseren Gründungsvätern gelegt und gewollt. Jeder Politiker, der etwas anderes behauptet ist entweder schlecht informiert oder lügt.

Politiker haben zwar den Vorteil, gut informiert zu sein, einfach weil es ihre Aufgabe ist und sie dafür Ihr Geld bekommen. Aber das Volk hat den Vorteil unbestechlich zu sein.

 

Änderungen des Grundgesetzes

Um unser Grundgesetz zu Ändern benötigt es genau genommen nur der Zustimmung einer Minderheit, nämlich 2/3 des Bundestages (Stand 2014: 631 Abgeordnete, also 421 Ja – Stimmen). Der Bundesrat und der Bundespräsident besitzt dabei ein Veto – Recht.

Im Vergleich dazu, muss bei einer Satzungsänderung von einem Verein (also auch einer Partei) eine Mitgliederversammlung (ein Bundesparteitag) abgehalten werden. Zu welchem alle Mitglieder eingeladen sind und gleiches Stimmrecht besitzen.

 

GG Art. 146

Dieses Grundgesetz, das nach Vollendung der Einheit und Freiheit Deutschlands für das gesamte deutsche Volk gilt, verliert seine Gültigkeit an dem Tage, an dem eine Verfassung in Kraft tritt, die von dem deutschen Volke in freier Entscheidung beschlossen worden ist.

 

Daraus schließen wir, Änderungen sind relativ leicht möglich. Der Beschluss einer „neuen“ Verfassung ist durch das herrschende System aber fast unmöglich.

Direktdemokratie

Bedeutet nichts anderes, als dass das Volk als Ganzes, die Staatsgewalt selbst über Abstimmungen ausübt. Nur dies gewährt, bei einer entsprechenden Bürgerbeteiligung, echte Volkssouveränität und keine Bevormundung durch eine aufgezwungene Entmündigung.

Beispiele einer Direkten Demokratie kann man dabei nicht aus der deutschen Geschichte vor 1945 ziehen. Zur Zeit der Weimarer Republik war die Demokratie allgemein in einer Identitätskrise und sehr geschwächt. Die Art und Weise der Volksabstimmungen war zusätzlich nicht ausgereift und nicht Bürgerfreundlich. Die Nationalsozialisten haben 4 Volksabstimmungen durchführen lassen, welche ausschließlich im Nachhinein zum Ereignis stattfanden und mit über 99% Zustimmung sehr wahrscheinlich manipuliert wurden.

Im Vergleich dazu, ist die Schweiz ein sehr gutes Beispiel und das nicht trotz, sondern wegen der stark Nationalistischen Bewegungen. Eine gesunde Demokratie kann und muss mit solchen Problemen offen Umgehen. Andernfalls bestärkt man radikale Meinungen und Organisationen nur und schwächt die eigene Demokratie, die keine mehr ist.

 

Ökonomische Aspekte der direkten Demokratie

Die über 150-jährige Geschichte des Bundesstaates ist eine Erfolgsgeschichte. Die Schweiz blieb nicht nur von Kriegen verschont, sie hat sich von einem der ärmsten Länder zum Flächenstaat mit einem der höchsten Lebensstandards entwickelt. Während in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts viele Schweizer aus wirtschaftlichen Gründen nach Amerika auswanderten, ist die Schweiz zu einem Einwanderungsland mit der höchsten Ausländerquote Europas geworden. Die Schweiz verdankt diese positive Entwicklung vor allem ihrer föderalen Struktur sowie den direkten Volksrechten, die den Bürgern eine starke Identifikation mit ihrem politischen System ermöglichen. Die Effizienz der direkten Demokratie zeigt sich zum Beispiel daran, dass es in den 1990er Jahren mit Zustimmung des Volkes und trotz des Einflusses von Interessengruppen gelungen ist, drastische Massnahmen zur Begrenzung des staatlichen Defizites und der Ausgaben sowie einen Schuldenabbau durchzusetzen (Schuldenbremse). Wie Vergleichsstudien zeigen, bewirken direkte Volksrechte, dass im Durchschnitt etwa dreißig Prozent weniger Steuern hinterzogen werden und Staatsausgaben und Staatsschulden geringer sind. Die politischen Institutionen sind effizienter, und das wirtschaftliche System weist eine höhere Produktivität aus. Die systematische Erforschung mit Hilfe ökonomisch-statistischer Verfahren zeigt, dass die direkte Demokratie in aller Regel besser abschneidet als die (rein) repräsentative Demokratie. Studien zeigen, dass die direkte Demokratie der Schweiz nicht nur modern und erfolgreich, sondern auch entwicklungs- und sogar exportfähig ist.

Der Glücksforscher Bruno Frey untersuchte die Möglichkeiten zur politischen Mitbestimmung in den Kantonen und stellte fest, dass die Menschen dort, wo es mehr Mitbestimmung gibt und die Hürden für direkte Volksabstimmungen kleiner sind, glücklicher sind.

Quelle Wikipedia

Schwarmintelligenz

Im Vergleich mit einem Fischschwarm erkennt man viele Zusammenhänge mit Direktdemokratie. Jeder Fisch achtet auf seinen Nachbarn und reagiert auf dessen Bewegungen. Gibt nun ein Fisch am Rand einen Bewegungsimpuls, wird dieser zunächst von den benachbarten Fischen und schließlich vom gesamten Schwarm aufgenommen. Dabei herrscht eine ständige Kontrolle von allen Fischen, da jeder einzelne Fisch einen Impuls geben und damit warnen kann. Projiziert auf die Direktdemokratie heißt das, es gibt politisch Aktive, welche Impulse geben. Jeder Bürger entscheidet aber für sich ob er diesen Impuls weitergibt, ignoriert oder dagegen hält um vor einer Gefahr zu warnen oder eine Idee weiterzugeben.

 

Politische Bürgerbeteiligung ist unser größtes Ziel
und sollte es auch für die gesamte Regierung sein!

 

Die Zeit ist reif für Direktdemokratie, wir gehen dabei mit gutem Beispiel voran. Denn:

Wir wollen erst deine Meinung, dann eure Stimme!

Nutzt Stimme für das Volk und macht eure Stimme zu unserer!